Kurs: „Theaterwerkstatt 2018“

Kreative Schminktipps, professioneller Kulissenbau, Theater-Technik und Musik, Kostüme und selbstverständlich Theater spielen. In dieser Woche ist für alle etwas dabei, die auf der Bühne oder auch hinter den Kulissen in die Welt des Theaters eintauchen wollen. Bei der selbstständigen Erarbeitung eines Theaterstückes werden die Kinder und Jugendlichen von Profis aus der Theaterwelt begleitet, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen spielerisch an die Teilnehmer/innen weitergeben.
Das Erlebte und Erlernte wird in einer Aufführung für Eltern und Geschwister präsentiert!
 
 
Termin 2018: 22-28. Juli im Haus der Familie Ritten


Projektvorstellung

 
Wer?
40 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren, 4 Hauptreferenten, 2 Betreuer, Bezirksausschuss „Rosengarten-Schlern-Ritten“ und HdF
 
Wo?
Überall, wo es Platz, Natur und Verpflegung gibt.
 
Wann?
Im Sommer
 
Was tun wir?
Talente entdecken und fördern, Ängste lösen, Strukturen aufbrechen, Spaß haben und durch das Mittel des theatralischen Darstellens zu sich selbst finden.
 
Wieso?
Weil wir an die Wichtigkeit dieses Projektes glauben.
Weil wir als engagierte Theatermacher allen Kindern und Jugendlichen einen Einblick in die Welt des Theaters in all seinen Facetten geben wollen.
 
Unsere Theaterwerkstatt bietet einen geschützten Rahmen für Kinder und Jugendliche, sich kreativ zu entfalten, an die eigenen Grenzen zu stoßen, sie auch zu durchbrechen und dabei sich selbst sowie die Anderen wahrzunehmen.
 
Mit dem Mut zur Freiheit gehen alle, Begleiter und Teilnehmer, auf Augenhöhe in eine ergebnisoffene Woche.
 
Wir bedienen uns der Ausdruckform „Theater“ um mit Offenheit und Transparenz die auferlegten Rollen im Alltag bewusst zu machen, zu verarbeiten und um neue Rollen aus zu probieren. Krieg, Liebe, Respekt, Mobbing… die Themen sind vielfältig.
 
Ein kleines Mädchen aus der Gruppe hat gesagt: „Ich habe Angst eines Tages so zu werden, wie ich glaube, dass ich sein werde. Aber nicht so will ich einmal werden.“
 
Es hat uns in Erstaunen versetzt, mit wie viel konkreten und diffusen Ängsten manche dieser Kinder zu der Theaterwoche kommen. Genauso hat es uns überrascht, wie groß die Bereitschaft ihrerseits war, von Sorgen und Freuden zu sprechen.
 
Die Referenten: „Die heutige Generation von Kindern ist mit Mustern und Ängsten konfrontiert, die ein „Kind-sein“ im eigentlichen Sinne beinahe schon unmöglich machen.“
 
Unser Projekt versucht fatale Muster zu durchbrechen, eine Akzeptanz für alle zu schaffen und andere Wege auf zu zeigen.
 
Bei diesem Projekt bekommen die Teilnehmer/innen Werkzeuge in die Hand, um Neues zu erproben und es endet in einer Abschlussaufführung für Eltern und Interessierte.
 
Aus den letzten zwei Workshops sind großartige Arbeiten entstanden, die uns aufgezeigt und bestätigt haben, wie hilfreich und erfolgreich dieses Projekt ist.